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Frühlingserwachen
22. 03. 2021
Tipps für besseren Sex

Frühlingserwachen

Typische Symptome von Frühlingsgefühlen: Erröten, Herzklopfen, Appetitlosigkeit, nächtliche Unruhe und Tagträume. Kommt dir das bekannt vor?

In der Frühlingsluft liegt mehr als Pollen: Frühlingsferien, Feiertage, Hochzeiten - und natürlich die Frühlingsgefühle. Früher galten sie als echte Krankheit - besonders unter romantischen Poeten.

Typische Symptome: Erröten, Herzklopfen, Appetitlosigkeit, nächtliche Unruhe und Tagträume. Kommt dir das bekannt vor? Hast du dich „angesteckt“?

Eine ärztliche Diagnose gibt’s heute nicht - dennoch zeigt sich das Phänomen bei vielen Menschen - und in großen Teilen des Tierreichs. Das Sexualverhalten von Säugetieren folgt saisonalen Mustern - für den Erhalt der Art.

Es ist ein Lebensrhythmus, den wir oft übersehen. Wir akzeptieren, dass wir im Raum organisiert sind: Unser Körper endet an Zehen und Haarspitzen. Aber wir vergessen, dass wir auch in der Zeit existieren.

Im Frühling ändern sich Hormone und Pheromone

Unsere Augen registrieren die ersten saisonalen Veränderungen. Die Netzhaut - über den Sehnerv mit dem Gehirn verbunden - reagiert auf Tageslichtlänge und signalisiert Hirnareale, die Hormone regulieren.

Als erstes ist Melatonin betroffen - das Schlafhormon, das auch die Stimmung beeinflusst. Menschen mit Melatoninspitzen im Winter erleben Winterdepression - sie lässt im Frühling nach, wenn die Produktion sinkt.

Auch unsere Endorphine - „Glückshormone“ - steigen. Sie wirken im gleichen Hirnareal wie Opioide - das kann süchtig machen. Sie lindern Schmerzen und verstärken Lustreaktionen - kurz: Sie machen gute Laune. Und wenn wir happy sind, widmen wir uns eher dem Sexleben.

Unsere hauptsächlichen Sexualhormone - Testosteron (Männer) und Östrogen (Frauen) - erreichen zwar im Sommer/Herbst Höchstwerte, doch viele verspüren schon im Frühling mehr Libido.

Mehr Sonneneinstrahlung beeinflusst auch unsere Pheromone - wie viel wir produzieren und aussenden. Diese duftlosen Stoffe können uns für Partner deutlich attraktiver machen.

Und die Temperaturen?

Libido wird nicht nur von Hormonen, sondern auch von der Temperatur beeinflusst.

Je wärmer, desto höher der Sexdrive. Mit steigenden Graden legen wir Schichten ab, zeigen mehr Haut und tanken Vitamin D.

All das steigert die Durchblutung im ganzen Körper - im Gehirn und in den Genitalien.

Psychologie spielt auch mit

Nach drei Monaten Couch und Binge‑Watching bringt der Frühling endlich Picknicks, Partys, Kaffeetreffen und Spaziergänge durch Parks und Wälder.

Wir sind darauf gepolt, in Gesellschaft glücklicher zu sein - der Mensch ist kein Einzelgänger.

Schon das Beisammensein mit Freunden und Familie hebt die Stimmung - und wir treffen mehr neue Menschen. Das kann die Partnersuche ankurbeln.

Der Frühling signalisiert einen neuen Zyklus in der Natur - und schubst uns, Neues auszuprobieren: Hobbys, Kurse - selbst helle Kleidung statt Dunkelton verändert die Laune. Neue Herausforderungen stärken das Selbstvertrauen - das erhöht oft die Libido.

Manche Experten glauben, der Frühling weckt Vorfreude - an sich schon aufregend - ähnlich wie kindliche Freude auf Feiertage oder Geburtstage, Sleepovers, Games, Tratsch und endlose Pizza, Chips, Süßes.

Hast du Frühlingsgefühle?

Auch wenn dein Arzt keine Krankmeldung für gesteigerte Libido ausstellt - Frühlingsgefühle sind bei vielen Spezies, inklusive Mensch, dokumentiert. Die meisten Wissenschaftler stimmen überein: Jahreszeiten bringen körperliche, psychische und Verhaltensänderungen.

Es ist schwer zu leugnen, dass wir uns beim Übergang von Winter zu Frühling anders fühlen. Jede:r erlebt es individuell - hier typische „Symptome“, die auf Frühlingsgefühle hindeuten.

1. Deine Libido geht durch die Decke

Du siehst nun, wie der Frühling Hormone, Pheromone, Stimmung und Libido beeinflusst.

Du kannst dich bei der Arbeit nicht konzentrieren, weil du vom Partner träumst - oder beim Ausgehen flirtest? Dann hat der Frühling deine Lust befeuert.

2. Du sehnst dich nach Rosé

Im Winter trinken wir häufiger Rot‑ und Weißwein - der Frühling dreht Geschmäcker.

Mit Wärme und Sonne haben viele Lust auf fruchtige Blubberer und bunte Cocktails; Weine feiern im Herbst ihr Comeback.

3. Du liebst helle und Pastelltöne

Frühlingshafte Garderoben‑Updates sind nichts Neues. Wenn du nach helleren Tops und Swimwear suchst - du bist nicht allein. Der Frühling zieht uns zu Farbe - zumindest eine Weile.

Vielleicht frischt du auch dein Zuhause auf - Wohnzimmer von Schokobraun zu Mint, oder Sofa von Schwarzleder zu Gelb/Orange. Auch das ist Frühlingseinfluss.

4. Dunkle Gedanken verfliegen - vorerst

Nach Winterblues - weniger Schlafhormon lässt dich energiegeladen, motiviert starten. Sorgen fühlen sich leichter an, Kleinkram wirft dich nicht aus der Bahn.

5. Neue Essensgelüste

Auch der Appetit ändert sich. Nach Monaten mit Kartoffeln, Pasta, Eintöpfen sehnt man sich nach leichter Küche.

Diätkultur pusht „Beach Body“ - aber auch das frische Angebot wächst.

Manche bekommen Lust auf ganz andere Küchen - orientalisch, indisch, mexikanisch.

6. Du willst eine neue Frisur

Neben Kleidung inspiriert der Frühling Style‑Wechsel. Viele schneiden lange Mähnen zu Pixies - oder werden von Schwarz zu Platin.

Kürzer, heller - im Frühling sehr verbreitet.

Und wenn du nichts spürst?

Wenn dich der Frühling nicht so trägt wie Freunde oder Kollegen - no worries. Du kannst Libido und Stimmung auch so heben.

1. Raus an die Luft

Bei Sonne gibt’s keinen Grund, auf dem Sofa zu scrollen. Geh spazieren, wandern, auf einen Tagestrip. Schon Blüten heben die Laune - die Sonne hilft körperlich.

2. Frühjahrsputz

Wenn der Frühling Neustart signalisiert, nutze ein Wochenende für den Deep Clean - oder wenigstens Kleiderschrank/Schreibtisch.

Psychologischer Reset: Stolz auf Geschafftes stärkt Selbstvertrauen - motiviert zu Neuem.

3. Fake it ’til you make it

Wenn die Libido noch schläft - wir helfen. Wir haben eine große Auswahl an Aphrodisiaka - und viele Tipps zu Lebensmitteln mit ähnlichem Effekt.

Du kannst auch mit Pheromon‑Parfums attraktiver werden - oder verschenke einen Duft an deine:n Liebste:n und schau, was passiert. Und vergiss „blaue Tabletten“, Stimulationsgele und Libido‑Kapseln nicht.

Fragen? Wir sind für dich da - per E‑Mail, Telefon, Chat und in den Socials - Facebook und Instagram. Sag hallo, frag, kommentiere.

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