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Fisting – wie geht man es an?
02. 03. 2020
Tipps für besseren SexVideo Beiträge

Fisting – wie geht man es an?

Fisting ist eine Technik des Eindringens in den Anus oder die Vagina mit der ganzen Hand. Wenn dich die Idee erregt, gibt es keinen Grund zur Angst. Alles, was du tun musst, ist zu lernen, was du für Fisting brauchst und wie du dich darauf vorbereitest. Wir haben einige Tipps für dich vorbereitet.

Fisting ist eine Technik, bei der mit der ganzen Hand in den Anus oder die Vagina eingedrungen wird. Wenn dich die Vorstellung erregt, gibt es keinen Grund zur Angst. Alles, was du tun musst, ist zu lernen, was du für Fisting brauchst und wie du dich darauf vorbereitest. Wir haben ein paar Tipps zusammengestellt.

Was brauche ich für Fisting?

Für Fisting brauchst du einen Handschuh, Gleitgel, ein Toy und ein Handtuch. Handschuhe sind beim Fisting fast unverzichtbar, da sie verhindern, dass Fingernägel das Innere verletzen. Außerdem blockieren sie den Kontakt mit Körperflüssigkeiten und schützen vor Keimen. Gleichzeitig erleichtern sie die Bewegung, da sie kein Gleitgel aufnehmen, während Hände das tun.

Wähle Handschuhe, die eng anliegen und keine Falten werfen, damit die Penetration glatt verläuft. Als Nächstes brauchst du Gleitgel. Wähle ein sicheres Gleitgel. Das bedeutet, dass es keine schädlichen Stoffe enthält. Es kann auf Wasser- oder Silikonbasis sein. Wir empfehlen, ein Gleitgel ohne betäubende Wirkung zu verwenden.

Die Person, die gefistet wird, muss nämlich jede Empfindung und mögliche Schmerzen wahrnehmen können. Und noch etwas: Du wirst wirklich sehr viel Gleitgel brauchen. Mehr, als du dir vorstellst. Vor dem eigentlichen Fisting kannst du ein erotisches Toy verwenden; besonders empfehlen wir ein aufblasbares. So gewöhnst du die Öffnung schrittweise an die Dehnung. Ein Handtuch verhindert Flecken auf der Bettwäsche.

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Erster Schritt: den Raum vorbereiten

Sorge vor dem Fisting dafür, dass du alle Hilfsmittel (Handschuh, Gleitgel, erotische Toys, Handtuch) griffbereit hast. Stell auch ein Glas Wasser bzw. ausreichend andere Flüssigkeit bereit. Schalte dein Telefon aus.

Zweiter Schritt: den Körper vorbereiten

Kürze deine Nägel, wasche deine Hände. Lege Schmuck ab. Die empfangende Person sollte die Blase entleeren. Schafft eine angenehme Atmosphäre. Beide Beteiligten müssen sich wohl und entspannt fühlen. Kommuniziert während des Fistings. Beginne mit Stimulation ohne Penetration, das heißt, du reizt sanft den äußeren Bereich – Vagina oder Anus. Du kannst auch andere Körperstellen stimulieren.

Vergleiche nicht das, was du in Pornofilmen siehst, mit dem, was im Schlafzimmer passiert! Wenn Einvernehmen und Entspannung vorhanden sind, geht es beim Fisting nicht darum, Schmerzen zu verursachen.

Dritter Schritt: Penetration

Die Stimulation vor dem Fisting muss maximal sein, das heißt, du solltest dich dem ganzen Körper widmen; das kann auch eine halbe Stunde oder eine Stunde dauern. Wenn ihr beide bereit seid, nimm Gleitgel und trage es großzügig auf und in die Vagina bzw. den Anus auf. Beginne mit einem oder zwei Fingern, die du in die Öffnung einführst. Spreize die Finger langsam zu einem V. Gleichzeitig kannst du auch andere Körperstellen stimulieren. Frauen hilft oft klitorale Stimulation.

Für leichteres anales Fisting kannst du eines der Analtoys verwenden, besonders praktisch sind aufblasbare. Wenn sich der Körper an zwei Finger gewöhnt hat, beginne, weitere hinzuzufügen. Für ein leichteres Einführen krümme die Finger (bring Zeigefinger und kleinen Finger möglichst nah zusammen). Wenn du alle vier Finger (ohne Daumen) verwendest, ist es Zeit für die nächste Stufe. Damit es leichter geht, lege den Daumen zum Zeigefinger und kleinen Finger. Die Hand bekommt die Form einer Ente bzw. eines Entenschnabels. Versuche dann langsam, tiefer einzudringen. Am schwierigsten wird es über die Knöchel, da die Hand dort breiter ist. Wenn es nicht geht, hör auf.

Vierter Schritt: die Faust

Wenn es dir gelingt, auch über die Knöchel hinaus einzudringen, gleitet die Hand fast von selbst tiefer. An diesem Punkt solltet ihr euch beide etwas Zeit nehmen, um euch an das Gefühl zu gewöhnen. Danach kannst du anfangen zu experimentieren. Du kannst versuchen, die Hand zu drehen, um verschiedene Positionen zu testen, und gleichzeitig andere Körperstellen stimulieren. Du kannst die Hand aber auch ganz ruhig halten, denn schon das Gefühl allein kann orgasmisch sein. Bewege dich langsam und vorsichtig.

Fünfter Schritt: Herausziehen

Wenn du fertig bist, ziehe die Faust sehr, sehr langsam heraus. Verwende dieselbe Form (Entenschnabel) wie beim Einführen.

Für vollkommenen Genuss bereite vor dem Fisting einen Handschuh, Gleitgel und ein erotisches Toy vor.

Vergiss die richtige Hygiene nicht

Da Fisting eine intensive Form des Spiels ist, ist es wichtig, auch nach der Aktion auf Hygiene zu achten, nicht nur davor und währenddessen. Die empfangende Person sollte zur Toilette gehen, um mögliche Bakterien aus der Harnröhre auszuspülen. Trinkt etwas Wasser, esst eine Kleinigkeit und nehmt euch etwas Zeit für euch.

Fisting ist nicht für jeden geeignet

Noch etwas: Fisting ist nicht für jeden geeignet. Beide Partner müssen wirklich gut darauf vorbereitet sein. Gleichzeitig müssen für erfolgreiches Fisting auch zwei Bedingungen erfüllt sein. Erstens muss lange genug geübt werden, damit sich die Muskeln des Anus entsprechend vorbereiten und den Eintritt der Faust zulassen. Zweitens muss hinter dem Anus im Körper genügend Platz vorhanden sein. Es kann nämlich passieren, dass die Hand zwar erfolgreich durch die Öffnung eindringt, weiter innen aber nicht genug Platz für sie ist. Wenn du es richtig machst, ist Penetration mit der Faust eine der intimsten Erfahrungen.

Hand für Fisting

Die häufigsten Fragen zum Fisting

Da Fisting unter unseren Kundinnen und Kunden noch relativ unbekannt ist, begegnen uns häufig Fragen dazu. Lass uns helfen, Mythen auszuräumen und sie zu beantworten.

Worin liegt der Sinn von Fisting?

Fisting ermöglicht der empfangenden Person ein Gefühl von Fülle. Gleichzeitig kann sie vollständige Unterwerfung empfinden. Die gebende Person wiederum reizt die Vorstellung, die ganze Hand in den Partner oder die Partnerin einzuführen.

Obwohl die Meinung verbreitet ist, Fisting sei eine grobe und schmerzhafte Art der Befriedigung, berichten diejenigen, die es praktizieren, genau das Gegenteil. Grundsätzlich ist der Ablauf für beide Seiten schmerzfrei, bringt besonderen Genuss und verbindet die Partner enger miteinander.

Weiten sich Vagina und Anus, wenn ich Fisting praktiziere?

Nein, Vagina oder Anus bleiben nach dem Fisting nicht geweitet. Vielleicht bleibt für ein paar Tage ein Gefühl der Dehnung, danach zieht sich alles wieder zurück.

Was brauche ich für Fisting?

Für Fisting brauchst du einen Handschuh, Gleitgel, ein Toy und ein Handtuch. Wir betonen noch einmal: ausreichend Gleitgel, entweder auf Wasser- oder Silikonbasis.

Kann jeder eine ganze Faust aufnehmen?

Nein, nicht jeder kann eine ganze Faust aufnehmen. Es geht nämlich darum, dass die Öffnung einfach zu eng sein kann; außerdem ist auch wichtig, wie tief sie ist. Es kann passieren, dass die Hand zwar erfolgreich durch die Öffnung eindringt, weiter innen aber nicht genug Platz für sie ist.

Fisting tut weh

Vergleiche nicht das, was du in Pornofilmen siehst, mit dem, was im Schlafzimmer passiert! Wenn Einvernehmen und Entspannung vorhanden sind, geht es beim Fisting nicht darum, Schmerzen zu verursachen. Entgegen der Annahme läuft der gesamte Vorgang sehr langsam und nicht grob ab. Ein weiteres Vorurteil ist, dass diese Praxis vor allem Perversen gefällt. Nein, unter den Menschen, die Fisting praktizieren, gibt es Paare aller Art.

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