BDSM-Zubehör, das jeder braucht!
BDSM ist nicht mehr nur für „Superkinky“ – immer mehr probieren es. Was brauchst du, um die Nacht noch aufregender zu machen?
2015 kam die Trilogie Fifty Shades of Grey in die Buchläden – und die Welt war nicht mehr dieselbe. Die Bücher beschreiben recht bildhaft (und nicht immer realistisch) die Dynamik zwischen Sub und Dom in einer BDSM-Beziehung. Weil praktisch jede Hausfrau sie gelesen hat, wurde BDSM plötzlich salonfähig – sogar deine kirchentreue Nachbarin redet darüber. Kinky Play ist nicht mehr nur den „Perversten“ vorbehalten; immer mehr Menschen entdecken es. Also: Weißt du, welches BDSM-Zubehör du griffbereit haben willst, um eure Nächte noch aufregender zu machen?
Bondage
Wenn dich Fesseln antörnen, wirst du hier fündig. Zu den beliebtesten BDSM-Accessoires gehören natürlich Handschellen – super einfach in der Anwendung. Aber du kannst mit vielen anderen Dingen fesseln.
Es gibt spezielle Bondage-Tapes, die wie Isolierband aussehen, aber nicht an der Haut kleben – nur an sich selbst.
Und beim Thema Fesseln: Vergiss Seil nicht! In Japan ist daraus eine eigene Kunstform entstanden – Shibari. Das erfordert allerdings Zeit und Können.
Wenn du Seil verwendest, musst du wirklich wissen, was du tust. Übe an Möbeln oder an dir selbst, bevor du es an anderen ausprobierst. Sei vorsichtig und präzise. Halte immer eine Schere bereit, falls du das Seil schnell durchtrennen musst. Wir führen Scheren, die leicht unter das Seil gleiten, ohne die Haut zu schneiden.
Statt Seil kannst du auch Seidenkrawatten nutzen. Sie sind großartig, weil du sie zweckentfremden kannst – z. B. als Augenbinde.
Blindfolds
Wenn du jemanden blindest, nimmst du einen der fünf Hauptsinne – und machst alle anderen schärfer. Du weißt nicht, wann, wo oder wie dich dein Gegenüber berührt oder was als Nächstes kommt – du bist die ganze Zeit in prickelnder Erwartung. Vielleicht Spanking, Kitzeln oder etwas ganz anderes.
Statt Seidenkrawatten kannst du auch eine Maske verwenden. Sogar eine Schlafmaske funktioniert!
Für alle, die mehr wollen, gibt es Hauben, die den ganzen Kopf außer dem Mund bedecken. Du siehst nicht nur weniger – du hörst auch weniger. Diese sensorische Deprivation ist deutlich intensiver als eine einfache Augenbinde.
Gags
Ein Knebel kann dein Gegenüber wirkungsvoll mundtot machen. Es gibt viele Größen; wenn du neu bist, fang kleiner an.
Ein Knebel erschwert oft das Schlucken des Speichels – vermeide daher, dein Gegenüber zu lange auf dem Rücken zu halten oder in Positionen, in denen Speichel in die Atemwege gelangen könnte. Ja, Menschen sind schon daran erstickt. Sicherheit zuerst.
Vereinbart daher im Voraus ein nonverbales Safeword oder Signal, um jederzeit eine Pause einlegen zu können.
Nippelklemmen
Magst du Nippelspiel – oder brauchst du es sogar, um zu kommen? Dann wirst du Nippelklemmen lieben. Lass dich nicht abschrecken – sie müssen nicht weh tun. Wenn du keinen Schmerz magst, wähle verstellbare Klemmen – sie können sogar angenehm sein, besonders am Anfang.
Es gibt auch härtere Varianten – etwa gewichte Klemmen.
Platziere sie am Nippelansatz oder auf dem Warzenhof. Sie schränken den Blutfluss leicht ein und erhöhen so die Sensibilität für noch mehr Stimulation.
Spanking-Toys
Paddles
Irgendwann reicht eine Hand beim Spanking nicht mehr – dann kommt das Paddle ins Spiel. Warum ein Paddle?
Weil Paddles viel vielseitiger sind als eine Hand. Eine Hand kann viel, aber es gibt so viele Paddle-Arten, dass deine Handfläche nicht mithalten kann.
Viele Paddles sind auf einer Seite gepolstert und auf der anderen glatt. Sie bestehen aus verschiedenen Materialien und haben unterschiedliche Strukturen. Manche haben Löcher für mehr Biss oder freche Ausstanzungen/Muster, die lustige Abdrücke hinterlassen.
Ein schneller Spanking-Tipp:
Wenn dein Paddle eine gepolsterte Seite hat, beginne damit, um dein Gegenüber behutsam aufzuwärmen – wie beim Aufwärmen der Muskeln vor dem Training. Starte mit der Hand und wechsle dann zum Paddle. Variiere deine Schläge; streue ab und zu einen kräftigeren Hieb ein und nimm dann wieder etwas Intensität heraus.
Flogger
Es gibt unzählige Flogger. Du findest sie in unserer Peitschen-Kategorie. Flogger und Peitschen sind nicht dasselbe, aber sie stehen im selben Regal in unserem Shop.
Ein Flogger hat einen Griff und mehrere Stränge – das unterscheidet ihn von einer Peitsche mit nur einem Strang.
Flogger können sehr sanft sein. Bei weicherem Material fühlt sich Flogging fast wie eine Massage an. Wenn du mehr Biss willst, nimm einen mit festeren, breiteren Strängen – oder noch besser, geflochtenen Strängen. Die können richtig zwiebeln.
Auch Silikon-Flogger sind weich im Griff, liefern aber einen würzigen Schnalzer.
Bevor du einen Flogger oder eine Peitsche benutzt, übe an einem Kissen. Wenn du das Strangmaß nicht gut einschätzen kannst oder dein Ziel nicht triffst, kann Flogging gefährlich werden!
Und denk daran: Beim Flogger kommt alles aus dem Handgelenk. Nutze nicht den ganzen Arm, sonst bist du schnell erschöpft.
Peitschen
Peitschen sind nichts für Anfänger:innen, daher nur kurz. Selbst viele Spanking-Fans lassen Peitschen aus.
Im Vergleich zu Floggern sind Peitschen deutlich schmerzhafter und können leicht Narben hinterlassen. Sie sind länger und erfordern wesentlich mehr Kontrolle – Unfälle passieren schnell, wenn du nicht weißt, was du tust.
Wenn du eine Peitsche nutzen willst, sei extrem vorsichtig und übe viel!
Stäbe
Es gibt zwei Hauptarten von Stäben: Rattan-Cane und Reitgerte.
Je dünner der Rattan-Stab, desto schärfer der Stich – das Fleisch „wickelt“ sich ein wenig um ihn, darum tut’s weh. Dickere Stäbe haben ebenfalls Wucht und können blaue Flecken hinterlassen.
Bei Reitgerte schlägst du typischerweise mit der Spitze.
Wenn du mehr wissen willst, ruf uns an oder schreib uns auf Social Media. Und wenn du schon da bist: Folge uns – wir erstellen jede Menge coolen Content und du erfährst von Aktionen als Erste:r ;)
































































